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China-Porzellankopfpuppen oft auch "Biedermeierpuppen genannt (1850 - 1900):
- Brustblattköpfe
- glasiertes Porzellan
- Bemalung der frühen Puppen sehr sorgfältig
- modellierte Haartrachten, meist schwarz, später blond
- roter Lidstrich über dem Auge
- manchmal durchstochene Ohrläppchen
spätere Modelle mit:
- zentralem Scheitel, leicht gewellter Kurzhaarfrisur,
- schlechte Bemalung
- unsauberes Porzellan
- kürzerer Hals
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alle Köpfe sind von Hertwig & Co.
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Chinaheadbruch
(aus meiner Sammlung) |

Parian-Puppen sind Puppen aus:
unglasiertem, weißen Porzellan. Bei diesen Puppen handelt es sich um Brustblattkopfpuppen.
(Puppe aus meiner Sammlung -
keine Repro)

Hier das Püppchen mit Stoffkörper und anmodellierten Armen und Beinen
Die Puppen haben:
- meist gemalte Augen, selten eingesetzte Glasaugen
- unterschiedlich modellierte, meist blonde Haare
- einen geschlossenen Mund
- rosa getönte Wangen
Parian wurde nach dem weißen Marmor der griechischen Insel Paros benannt.
Ich habe gerade noch Informationen in meinem Buch "Schöne Puppen" von Antonia Fraser gefunden.
Porzellanköpfe mit stark abfallenden Schulter sind gewöhnlich früher entstanden; die Augenlider sind außerdem durch eine rote Linie angedeutet.
Diese Linie fehlt bei den späteren, billigeren Köpfen.
Auch durch die Haarpracht können Schlüsse auf die Entstehungszeit gezogen werden. Typisch für die Wende des achtzehnten Jahrhunderts (zwischen
1798 und 1805) sind in der Mitte geteilte Haare mit kurzen enggedrehten Löckchen.
Ab 1830 kamen die hohen zurückgekämmten Wirbelkrönchen in Mode sowie Ohrentuffs. Porzellanköpfe von 1860 tragen die Wasserfall- oder Chignonfrisur.
Köpfe von 1890 Ponies.
Aber bitte diese Einstufungen nicht überschätzen, da die Formen auch später noch verwendet wurden, nachdem die Frisur schon nicht mehr modern
war.
Im Gegensatz zu Porzellanköpfen sind Parianköpfe meist blond.
Brustkopf: unbeweglich, aus einem Stück gearbeitet

Teepuppen: (zur Vergrößerung auf die Bilder klicken!)
- Kopf, Büste, Torso oder prächtiges Vitrinenstück
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Gemarkt mit
Germany
26273
(ca. 5 cm)
(Diese Puppe befindet sich 2 x in meiner Sammlung)
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Gemarkt mit
24829
Germany
ca. 6 cm
(Puppe aus meiner Sammlung)
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Die Blütezeit begann 1910. Zu dieser Zeit erschienen in der Zeitschrift "Welt der Frau" Arbeitsanleitungen zur Herstellung dekorativer "Kaffeewärmer".
Diese durften in keinem gutbürgerlichen Haushalt fehlen. Ihre übergroßen Röcke wurden über die Kaffeekannen gestülpt und damit hielten sie
das Getränk lange warm.
Zehn Jahre später wurden diese Puppen als Teepuppen bezeichnet. 1920 erfolgte auch die Differenzierung zwischen "Kaffeewärmer" und Teepuppe.
Die Teepuppe galt als Zierpuppe. Ihre Kleidung war sehr zart. Diese Puppen waren ein wahres Kunstwerk.
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